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Kategorie: Rennrad

Icemänner ab in den Süden... der Sonne hinterher... Mallorca Februar 2009

Bereits zum sechsten Mal trainierten Icemänner auf Mallorca, um fit in die Saison zu starten. Lesen Sie den Bericht zum Trainingslager im Februar von Andreas Hacke. Das zweite Trainingslager - mit 13 Icemännern - auf der Sonneninsel findet im April statt.


 

 

{mosimage}Die Woche vom 08. bis 15. Februar 2009 verbrachten die vier Icemänner Andreas Hacke, Tim Höme, Sascha Schraml und Florian Siecora zusammen im Trainingslager auf Mallorca. Bei gemeinsamer Hinreise mitten in der Nacht per Zug, S-Bahn und schließlich Flug ab München, verteilten sich die Rückreisetage auf Mittwoch (Florian), Sonntag (Andreas) und Dienstag, 17.02., (Tim und Sascha). Das freute vermutlich vor allem das Bahnpersonal, da auf der Hinfahrt auch gerne mal ganze Wagons mit vier Radkoffern, Taschen und Rucksäcken belagert wurden, was nicht nur einmal für ungläubige Blicke sorgte. 

 

 

 

 

Standort und Ausgangspunkt für Touren über (fast) die gesamte Insel war in diesem Jahr Can Picafort, südlich von Alcudia. Das hatte vor allem den Vorteil, im Gegensatz zu El Arenal im Vorjahr, relativ schnell und mit wenig Verkehr aus dem Siedlungsgebiet heraus zu kommen. Auch lassen sich von Can Picafort ausgehend sehr einfach {mosimage}verschiedene Tourencharakteristiken wählen, mit dem Tramuntana-Gebirge im Norden, dem hügeligen Südosten und dem eher ebenen Gebiet im Inselinneren. 

 

 

 

 

Das Wetter spielte trotz der frühen Jahreszeit die ganze Woche über gut mit, wobei von bedeckten und sehr windigen 10°C bis zu sonnigen, fast windstillen 20°C alles dabei war. Vor allem der Regengott hatte ein Einsehen: Die einzigen Niesel-Tropfen der Woche wurden glücklicherweise am Ruhetag gesichtet. 

 

 

 

 

Es wurde jeden Tag gemeinsam trainiert, wobei die kleine Gruppe durchweg sehr gut harmonierte. Vor allem Florian Siecora bestach mit eisernem Willen und unwiderstehlichem Druck in der Ebene und bergab, wo ihm der eher leichtgewichtige Rest teils nur mit Mühe folgen konnte. Ansonsten wurde Tim Höme, der sich durch {mosimage}jegliche Umwelteinflüsse eigentlich nie aus dem Rhythmus bringen ließ und mit einer guten Frühjahrsform überzeugte, gerne als „Lokomotive“ genutzt, in deren Windschatten sich die „Lutscher“ Hacke und Schraml abwechselten, was aufgrund des relativ geringen Stellenwertes von Pausen ehrlicherweise auch nötig war. 

 

 

 

 

Die Touren, die hauptsächlich durch das Gebirge und den hügeligen Südosten der Insel führten, waren meist in durchschnittlich 4-5 Std. zügiger Fahrt absolviert, was den Tacho am Ende einer Woche gute 700 km mehr anzeigen ließ. Die geplante Königsetappe mit den Serpentinen von Sa Calobra wurde leider von einem noch nicht beseitigten Bergrutsch kurz vor der letzten Abzweigung, der die Straße unpassierbar machte, vereitelt. Ansonsten standen einige Highlights wie der Coll de Soller oder Orient auf dem Programm. 

 

 

 

 

Die Abende waren im angenehmen Hotel bzw. am prall gefüllten und von uns hoch frequentierten Buffet sehr entspannt und lustig, zumal außer Horden von Rentnern zu dieser Jahreszeit ohnehin noch nichts los war. An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp für die Gruppe, die im April das gleiche Hotel aufsuchen wird: Nach dem cafe con leche an der Hotelbar lässt sich ein Stockwerk tiefer, am (nicht mehr ganz intakten) Billardtisch recht gut die Zeit vertreiben. Dabei soll ein mit geführtes Minitool die Möglichkeit zum kostenfreien Spiel eröffnen... haben wir gehört. 

 

 

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