Dieser wurde seinem Ruf zu dieser Jahreszeit allerdings nicht gerecht. Hat man sich auf den ersten Kilometern seinen Weg aus dem Verdichtungsraum um Palma gebahnt, ist der Standort gut geeignet für eher flache Touren in Richtung Süden und Osten aber auch für Fahrten in die Berge der Serra de Tramuntana im Westen der Insel.
Es wurde jeden Tag gemeinsam trainiert bzw. zumindest gemeinsam morgens gestartet, wobei sich zum Teil - je nach Tagesform der Sportler - im Laufe der Ausfahrten zwei Gruppen bildeten. Nach einer kurzen Einrollrunde am Samstagabend brachte der Sonntag als erster Trainingstag auch gleich den - zum Glück - einzigen Regen in der Woche. Die restlichen sechs Tage entlohnten dann allerdings mit meist strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20°C-Marke.
Die erste längere Ausfahrt am Sonntag stellte zugleich die einzige der Woche ohne nennenswerte Anstiege dar. An den restlichen Tagen standen, abgesehen von einem Ruhetag am Mittwoch, jeweils Runden auf dem Programm, die in Richtung Tramuntana-Gebirge führten. Highlights waren dabei bekannte Klassiker wie Coll de Soller, Valldemossa, Puig Major, die zum Teil mehrmals in der Woche bezwungen wurden, die Küstenklassik über Banyalbufar, Estellencs und Andratx oder die Stichstraßen nach Port de Valldemossa und natürlich Sa Calobra.
Am Ende der Woche standen ca. 800 Trainingskilometer zu Buche, was angesichts der Touren mit zum Teil über 2.500 Höhenmetern insgesamt einen recht ordentlichen Trainingsumfang ergab.